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Netzwerk Frühe Hilfen
2014: Aus der Arbeitsgruppe Frühe Hilfen wird das Netzwerk Frühe Hilfen

Mit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes 2012 und der damit einhergehenden Gründung der Bundesinitiative Frühe Hilfen werden seit 2013 bundesweit die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von Netzwerken und Angeboten Früher Hilfen für Familien gefordert und finanziell durch Bund und Land gefördert. Im Werra-Meißner-Kreis bestand mit der Arbeitsgruppe Frühe Hilfen bereits ein aktives, interdisziplinäres Netzwerk, so wie es im Rahmen der Bundesinitiative vorgesehen ist. In einem gemeinsamen und extern moderierten Workshop im Sommer 2014 setzte sich die Arbeitsgruppe mit den aktuellen Anforderungen auseinander, steckte sich gemeinsame Ziele zur konzeptionellen Weiterentwicklung, nahm einige weitere Akteure auf und benannte sich offiziell um zum „Netzwerk Frühe Hilfen Werra Meißner.“ Das Netzwerk trifft sich vier mal jährlich zum fachlichen Austausch, Organisation von Fachveranstaltungen sowie zur Begleitung bestehender und Entwicklung neuer Bausteine im Rahmen des Gesamtkonzeptes Frühe Hilfen im Werra-Meißner-Kreis.

[ Beteiligte des Netzwerks Frühe Hilfen (pdf) ]
[ Broschüre Frühe Hilfen für Familien im Werra-Meißner-Kreis (pdf) ]
[ Flyer Frühe Hilfen (pdf) ]

Mai 2016: „Pass(t) genau!“ – innovatives Projekt des Netzwerks Frühe Hilfen startet mit Erprobungsphase

„Pass(t) genau!“ ist ein Pass, ähnlich dem Mutterpass oder Impfpass, den ab sofort im Rahmen einer einjährigen Pilotphase alle Eltern im Rahmen der 3. Vorsorgeuntersuchung für ihr Kind durch die durchführenden Arztpraxen erhalten können.

In einem kleinen, handlichen und ansprechend gestalteten Heftchen werden den Eltern alle Angebote des Netzwerks Frühe Hilfen rund um Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre kompakt und übersichtlich vorgestellt. Die Palette reicht von der Hebamme über ehrenamtliche Unterstützungsangebote und Möglichkeiten der Kinderbetreuung für Familien bis hin zu Beratungs- und Hilfeangeboten für besondere Problemlagen oder Fragestellungen.

Im beiliegenden Netzwerkpass können die Familien auf einer Karte dann alle für sie wichtigen Kontaktdaten und ihre persönlichen AnsprechpartnerInnen vermerken, sofern sie ein Angebot des Netzwerks Frühe Hilfen in Anspruch nehmen.

Zusätzlich gibt es das Angebot, sich von einer „Netzwerk-Lotsin“ informieren und beraten lassen, welche Angebote der Frühen Hilfen es in ihrer Nähe gibt bzw. welche Unterstützung für sie passend sein könnte. Dieses Gesprächsangebot ist kostenfrei und vertraulich. Es wird ebf. vom behandelnden Kinder- oder Hausarzt im Rahmen der U3 angeboten und über das Fachgebiet Frühe Hilfen vermittelt. „Pass(t) genau“ bietet damit einerseits den Eltern umfassende Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu den vielseitigen Angeboten, andererseits können die Familien bei Bedarf passgenau beraten und Hilfen individuell abgestimmt werden.

[ Plakat ]

Ansprechpartnerin Frühe Hilfen für Familien im Werra-Meißner-Kreis:

Werra-Meißner-Kreis
Der Kreisaussschuss
Fachgebiet 4.4.3 Frühe Hilfen
Claudia Sundermeyer
Nordbahnhofsweg 1
37213 Witzenhausen Telefon 05542-9581441

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