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Schulsozialarbeit

Mit Beginn des Schuljahres 2004/2005 wurde an den Gesamtschulen in Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Großalmerode, Hessisch Lichtenau und Sontra Schulsozialarbeit eingerichtet.

Finanziert wird die Maßnahme durch den Werra-Meißner-Kreis, das Staatliche Schulamt für die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und die jeweilige Kommune. Anstellungsträger sind die Volkshochschule Eschwege e. V. und die Arbeiterwohlfahrt, KV Eschwege e. V.

 

Die Steuerung der Angebote und Maßnahmen der Schulsozialarbeit nehmen die beteiligten Projektträger vor Ort gemeinsam war. Die Fachaufsicht liegt beim Fachdienst Jugend und Familie des Kreises und bei der jeweiligen Schulleitung.

 

Die Projektträger verstehen unter Schulsozialarbeit ein Angebot von Jugendhilfe und Schule, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich in der Schule und im Gemeinwesen tätig sind, um

- junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern,

- Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen,

- Erziehungsberechtigte und Lehrer/innen bei erzieherischen Problemen und Fragen zu beraten und zu unterstützen und

- positiven Lebensbedingungen und eine jugendfreundliche Umwelt für junge Menschen zu erhalten oder zu schaffen.

 

Die sozialpädagogischen Angeboten und Hilfen der Schulsozialarbeit umfassen insbesondere

- Beratung und Begleitung einzelner Schüler/innen,

- Zusammenarbeit mit und Beratung der Lehrer/innen und Erziehungsberechtigten,

- Bildungsangebote für Schüler/innen,

- Mitwirkung in Unterrichtsprojekten,

- Mitarbeit in schulischen Gremien sowie

- Kooperation und Vernetzung im Gemeinwesen.

 

 

Für Schulsozialarbeit stellt somit die Schule als bedeutender Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche ein ganz wichtiges Handlungsfeld dar. Gleichzeitig hat sie aber auch die Aufgabe, junge Menschen in ihrem gesamten Umfeld wahrzunehmen, bestehende Problemlagen ganzheitlich zu erklären, sich neu entwickelnde Problemfelder frühzeitig zu erkennen und präventive Ansätze zu entwickeln.

Die bislang häufig anzutreffende Arbeitsteilung, nach der Schulsoziarbeit für die Betreuung und Erziehung "auffälliger Schüler/innen" und Schule für die Bildung zuständig ist, soll durch eine integrative Arbeitsteilung ersetzt werden, in der beide Institutionen ihre spezifischen Kompetenzen in alle Felder einbringen.